Es läuft alles andere als rund mit der „neuen" IDM 2013, das hat wohl bereits jeder mitbekommen. Termine, Austragungsorte, Kommunikation etc. Eine Menge Baustellen, die vom neuen Promotor MotorEvents noch glattgezogen werden müssen bzw. sollten. Wir haben unsere eigene Meinung dazu, die wir auch in der nächsten FASTBIKE kundgeben werden.
Allerdings empfinden wir es als wenig zielführend, die Deutsche Motorradmeisterschaft als mausetot darzustellen oder gar die (zugegebermaßen aufschlussreichen) internen Budgets zu veröffentlichen, wie es die Kollegen eines bekannten Onlineportals kürzlich getan haben – eine Meldung, die bei uns redaktionsintern „Wiesi-Leaks" genannt wird. Wir halten das zum aktuellen Zeitpunkt für höchst unsportlich gegenüber den bereits eingeschriebenen Teams und deren Fahrern und Sponsoren, die wahrscheinlich schon viel Geld und Hoffnungen in die kommende Saison investiert haben, oder gerade dabei sind, ihre Bugdets zu komplettieren.
Eben erreichte uns von MotorEvents die Pressemeldung, dass zumindest der Rennkalender nun endgültig fest steht:
„Wir freuen uns sehr, dass wir nun endlich den fixen Saisonkalender bekannt geben können. Wir wissen, dass Teams, Fans und alle Partner sehnsüchtig in den vergangenen Tagen darauf gewartet haben“, so SUPERBIKE*IDM-Geschäftsführer Josef Meier. „An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die Geduld bei allen bedanken und freuen uns nun, gemeinsam in eine spannende Saison zu starten.“
Dem können wir uns nur anschließen, und hoffen, dass 2013 zumindest sportlich eine tolle IDM-Saison wird.
Ryan Farquhar (KMR Kawasaki) feiert seinen Sieg im Rennen der Lightweights race auf der Isle of Man TT 2012, gefolgt von James Hillier (Bournemouth Kawasaki) und dem drittplatzierten Michael Rutter (KMR Kawasaki). Vorne im Bild der 11-fache TT-Sieger Phillip McCallen, der den Pokal an Farquhar überreicht hat. 2013 könnte auch John McGuinness für Honda auf dem Podium stehen... Foto: Stephen Davison
Ryan Farquhar (KMR Kawasaki) feiert seinen Sieg im Rennen der Lightweights race auf der Isle of Man TT 2012, gefolgt von James Hillier (Bournemouth Kawasaki) und dem drittplatzierten Michael Rutter (KMR Kawasaki). Vorne im Bild der 11-fache TT-Sieger Phillip McCallen, der den Pokal an Farquhar überreicht hat. 2013 könnte auch John McGuinness für Honda auf dem Podium stehen... Foto: Stephen Davison
06.03.2013
Leichtgewicht
McGuinness!
Der 19-fache TT-Sieger startet
2013 auch auf Honda CBR500R
Die letztes Jahr (wieder-)eingeführte Lightweight-Klasse hat die Zuschauer auf der TT 2012 mit ihrer spannenden Race-Action sehr begeistert – nicht nur, weil sie durch die wetterbedingte Absage der Senior TT auf einmal zum Haupt-Abschlussevent wurde. Ryan Farquhar siegte auf seiner Kawasaki ER-6 mit einem Rundendurchschnitt von 185 km/h (!) vor einem großartigen James Hillier auf dem zweiten und Michael Rutter auf dem dritten Platz.
Während bis jetzt die Kawasakis klar dominierten und (abgesehen von einer Aprilia) nur Suzuki mit einigen SV650 gegenhalten konnte, wird bei der diesjährigen TT ein dritter Hersteller um den Titel kämpfen: Honda schickt auf seiner neuen CRR500R den 19-fachen TT-Sieger John McGuinness ins Feld!
„Lightweight" und „McGuinness" spricht sich natürlich zusammen so locker aus wie „Angela Merkel" und „Lapdance", aber mit der Morecambe-Missile ist immer zu rechnen. Johns CBR500R wird vorbereitet von Phil Morris vom Team RLR Racing. Für RLR Racing war John bereits vor zehn Jahren ebenfalls in einer Lightweight-TT unterwegs: auf einer Honda VFR400.
McGuinness' Kommentar zu seinem neuen Einsatz in der Lightweight TT 2013: „Es war letztes Jahr ein merkwürdiges Gefühl, abseits zu sitzen und das packende Rennen zu beobachten - vor allem, weil die Senior nicht stattfand. Die Klasse ist sehr interessant und hat ihre eigenen, speziellen Anforderungen, aber ich werde schon vorne mitkämpfen. Für das Team bedeutet das noch viel Arbeit für die wenigen Wochen bis zur TT, aber sie haben mein vollstes Vertrauen."
03.03.2013
Bieber goes Batman
Teenieschwarm Justin Bieber fährt
MV F3 im Superhelden-Look
Schöne Überraschung für ihn, gute Sache für die Nachwuchsrekrutierung im Sportmotorradsektor: Mr. Jeremy Bieber hat seinem Sohn, Sänger und Teenieschwarm Justin zum 19. Geburtstag eine MV Agusta F3 bestellt.
Natürlich keine normale, sondern Spezialversion im Batman-Look, angefertigt vom kanadischen Designbüro Lucent AC. Noch steht die mattschwarze Superhelden-F3 beim kanadischen Händler Motovan, geht dann für 2 Wochen ins Museum von Ontario, danach darf Justin damit die Bären erschrecken – oder Ontario von bösen Gangstern befreien...
P.S.: Bevor jetzt wieder alle über singende Schnullerbacken abziehen: er hätte sich ja auch einen Porsche wünschen können, nicht wahr?
25.02.2013
Harter Einstand für
Carlos Checa
Klippen und Untiefen auf Phillip Island
Carlos Checas erster Roll-out mit der Ducati 1199 Panigale im Team SBK Ducati Alstare war alles andere als ein Spaziergang: drei schwere Stürze und zwei Krankenhausaufenthalte innerhalb einer Woche. Kein Mensch hätte diesen Verlauf der Testsessions und des Renn-Wochenendes vorausgeahnt.
Während des privaten Tests am 14. und 15. Februar glänzte der Superbike-Weltmeister 2011 Carlos Checa durch Abwesenheit. Er litt an starken Bauchschmerzen und heftiger Übelkeit und musste kurz vor Testbeginn in das örtliche Krankenhaus von Wonthaggi eingeliefert werden. Der dort diagnostizierte Darmverschluss wurde sofort behandelt, trotzdem konnte er vor Beginn des offiziellen Tests am 18. Februar nicht wieder zurück aufs Motorrad. Es gab eine Menge zu tun, und Carlos konnte sein Testprogramm erfolgreich und ohne weitere Unterbrechungen absolvieren. Am Tag 1 wiesen alle Ergebnisse in die richtige Richtung, und bereits am zweiten Tag konnte Carlos das wahre Potenzial der 1199 Panigale zeigen: Bestzeiten sowohl in der Nebelfeuchte des frühen Morgens als auch auf trockener Strecke am Nachmittag des selben Tages.
Gestärkt durch diese Resultate gingen Carlos und sein Team euphorisch in das Rennwochenende. Checa: „Es war eine nette Überraschung, dass ich unter identischen Bedingungen die Bestzeit herausfahren konnte. Ich hätte ganz ehrlich nicht erwartet, dass wir schon so weit sind.“
Die Erwartungen waren also hoch. Das erste freie Training begann gut für den Spanier, doch bei einem Highsider am Ende der Session erwischte es ihn hart am Kopf und am rechten Fuß. Danach litt Carlos unter starkem Schwindel und musste während des ersten Zeittrainings am Nachmittag in der Box bleiben.
Gut ausgeschlafen war Carlos ausreichend fit für das zweite Zeittraining am Samstag morgen und er qualifizierte sich für die Superpole, allerdings schmerzte jede Bewegung von Schulter und Fuß. Unter diesen Voraussetzungen erhoffte sich das Team eine Position bestenfalls irgendwo in den ersten beiden Startreihen. Ganz sicher aber hatte keiner – Carlos mit eingeschlossen – erwartet, dass er sich auf seiner Panigale nicht nur die Superpole schnappen, sondern dazu auch einen neuen Rundenrekord aufstellen würde. Angesichts der vielen verlorenen Trainingszeit und Carlos’ Gesundheitszustand eine wirklich fantastische Leistung.
„Die Superpole zu gewinnen, war außerhalb jeglicher Erwartungen, und ist nur möglich gewesen durch die harte Arbeit meiner Mechaniker, der Physiotherapeuten und der restlichen Belegschaft der Clinica Mobile", sagte Carlos. „Meine Schulter und der Fuß schmerzten heftig, und ich dachte nicht, dass ich in der Superpole irgendwas reißen würde. Die Mechaniker gaben alles und schafften es, den Ritt auf der Panigale für mich noch unanstrengender zu machen. Als die Superpole begann, fühlte ich mich ziemlich gut und konnte problemlos angreifen. Ich mag die Strecke und habe hier eine Menge Erfahrung, dadurch konnte ich hart pushen. Trotzdem waren meine Rundenzeiten auch für mich selbst überraschend gut.“
So sah alles nach einem guten Ende aus, aber am Tag darauf wendete sich das Blatt abermals. Carlos gelang ein guter Start ins erste Rennen: am Ende er ersten Runde lag er auf Position drei und erkämpfte sich nach fünf Runden den Platz hinter dem Führenden. Ab diesem Moment war er endgültig in den Kampf um das Podium mit Haslam und Melandri verwickelt, und obwohl er auf der Bremse und in den Kurven seine Gegner überholen konnte, verlor er seine Position wieder auf den Geraden. Beim Versuch, an Marco Melandri eingangs Siberia auf der Bremse vorbei zu gehen, hakte er sich versehentlich am Heck der BMW des Italieners ein und brachte so beide zu Fall. Carlos erlitt dabei eine Gehirnerschütterung, und wurde zur weiteren Untersuchung ins Medical Centre gebracht. Dort erholte er sich soweit, dass er wieder sprechen konnte, allerdings erinnerte er sich nicht mehr an den Hergang des Crashs. Obwohl keine Frakturen festgestellt wurden, entschied man sich, ihn in die Klinik in Melbourne zu transportieren und dort sicherheitshalber weitere Checks durchzuführen. Race 2 war damit natürlich gelaufen. Nachdem man in Melbourne keine weiteren Verletzungen feststellen konnte, wurde Carlos Checa am Montag entlassen und trat seine Rückreise nach Europa an, wo er genug Zeit hat, sich für die Runde 2 zu erholen.
Natürlich waren die Ergebnisse nicht das, was sich das Team erhofft hatte, aber dieses actiongeladene Wochenende zeigte das Potenzial der neuen 1199 Panigale auf. Überflüssig zu erwähnen, dass Carlos in sechs Wochen auf Wiedergutmachung aus ist, und den Fans in „seinem“ Aragon beweisen will, was er und sein Bike so alles drauf haben.
Text: Heather Watson
Bilder: Kel Edge
Die Frühlingsausgabe! Ab heute im Handel.
Fahrbericht Triumph Daytona 675R 2013: Gehts denn noch besser?
Test Infotronic Datatech: ein Datalogging für den Fahrer
Fahrbericht MV Agusta F4RR: die Superbike-Sensation 2013
Leben für die Nordschleife: die ganze Geschichte über den Mann mit der R1
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Die ungleichen Zwillinge: Daytona 675R (2012) gegen MV Agusta F3 auf Landstraße und Racetrack
American Dream: Mit Bike Promotion in Laguna Seca
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Stark und nackt: Shoot-out Bretters Speedy vs. Dirks Battle-Superduke R
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Retro meets Alltag: eine Triumph 955i im Classic-Look
21.02.2013
Die Frühlingsheft
ist da!
FASTBIKE 0113 (März-Mai)
ab heute im Handel.
Sportergebnisse gibts überall, Hintergrundstories gibts bei uns. In unserer Titelstory lassen wir den Mann sprechen, der auf seiner 2005er Yamaha R1 eine Nordschleifen-Runde „Bridge to Gantry“ in 7:10 Minuten gefahren ist. Für uns erzählt er, wie er diese sensationelle Zeit schaffen konnte. Viel Hintergründiges kann man auch in unserer Reportage über den Macau GP lesen, der 2012 erstmalig von Chinesen organisiert wurde – mit einigen Schwierigkeiten.
Vergleichstests: Wir testeten die beiden Dreizylinder MV Agusta F3 und die Triumph Daytona 675R (2012) gegeneinander: mit überraschenden Ergebnissen. Außerdem gibts einen Shoot-out zwischen einer Triumph Speed Triple und einer KTM Superduke R, beide im Rennstreckentrimm.
Racing: Trackday im berühmten Laguna Seca.
Neue Bikes: Wir durften bereits die neue MV Agusta F4RR testen – die Superbike-Sensation 2013! Dazu noch die neue Triumph Daytona 675R und die Kawasaki Z800.
Neuer Kolumnist: Ab dieser Ausgabe schreibt der englische Roadracer und Publikumsliebling Guy Martin über seine Erlebnisse und Erfahrungen.
Des Weiteren natürlich viele News und Termine, Gewinnspiele, Praxistipps und Informationen.
Wir wünschen euch viel Spaß und gute Unterhaltung mit der neuen FASTBIKE und einen guten Saisonstart 2013!
P.S.: Wenn ihr das Heft an eurem Lieblingskiosk oder der Lieblingstanke nicht bekommt, einfach an der Kasse Bescheid unverbindlich bestellen - meist ist die FASTBIKE dann am nächsten oder übernächsten Tag da. Oder – noch einfacher: Bestell Dir ein Abo für Abohasser, und Du bekommst fünf Ausgaben FASTBIKE für nur 19,60 €* frei Haus. Das Abo für Abohasser läuft automatisch aus und muss nicht gekündigt werden. Erhältlich ganz einfach onlineHIER
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12.02.2013
Die neue FASTBIKE
kommt!
Am 21.2. im Handel – Abonnenten
haben sie wie immer etwas früher.
Ricardo Domingos fährt in Hamburg seine Stunts auf Motorrädern, Quads und auf einem Motorradmotor-getriebenen Smart.
Neben Action, Show und Spannung werden in den Hallen der Hamburg Messe die neuesten Bikes der bekannten Hersteller sowie die interessantesten Ausrüstungs-Trends präsentiert.
24.01.2013
Hamburg für lau!
10 x 2 Eintrittskarten für die Hamburger
Motorrad Tage zu gewinnen!
Die Hamburger Motorrad Tage eröffnen traditionell die Motorradsaison in Norddeutschland. Neben einer großen Portion Action, Show, Spannung und bunter Unterhaltung werden in den Hallen der Hamburg Messe vom 25. bis 27. Januar 2013 die neuesten Bikes der bekannten Hersteller sowie die neuesten und interessantesten Ausrüstungs-Trends der Motorradszene präsentiert.
Viele Motorradfahrer stellen sich ihre neue Fahrerausstattung zusammen oder bedienen sich am Teileangebot. Impressionen holen sich die Besucher hierbei bei den, auf der Messe mittlerweile immer zahlreicher vertretenen, Custombikes.
Zusätzlich zu den Spezialumbauten ist auch die Oldtimer-Fraktion zu einem festen Bestandteil der „HamburgerMotorrad Tage“ geworden. Hier ist so einiges zu sehen, was einem auf öffentlichen Straßen schon seit Jahrzehnten nicht mehr begegnet ist. Apropos öffentliche Straßen: Auch Showtechnisch wird es bei den „Hamburger Motorrad Tagen“ selbstverständlich nicht langweilig.
FASTBIKE verlost für an Kurzentschlossene 10 x 2 Tagestickets für die Hamburger Motorrad Tage. Vollgas geben – wir ziehen die Gewinner aus den ersten 100 Einsendungen! Die schnellen Glückspilze setzen wir auf die Gästeliste an der Hauptkasse.
Was ihr tun müsst? Schickt uns einfach ganz schnell eine E-Mail mit dem Betreff „Ich will nach Hamburg!" sowie eurem Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer per E-Mail an gewinnspiel@fastbike.de
Einsendeschluß ist schon morgen (Freitag, der 25.01.2013) um 10.00 Uhr! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!
http://www.fastbike.de/?p=3268
12.01.2013
Fightclub
David Linortners WM-Wildcardeinsatz
am Nürburgring 2012
Hohe Drehzahlen, tiefe Schräglagen, lange Messer:
Der Österreicher David "Lino" Linortner (Team Gerin-SKM-Racing) onboard beim Supersport-WM-Rennen 2012 am Nürburgring. Wildcardstarter Lino, der von Platz 16 startete, kämpfte sich kontinuierlich nach vorne und beendete den WM-Lauf einem grandiosen Platz 8.
Nur noch wenige Restplätze im
BMW Test-Camp Almeria!
Noch was vom Weihnachtsgeld übrig, Omas Banknotenstrauß noch nicht geplündert, Luft im Dispo oder einfach nur unbändigen Bock auf herzerfrischendes Motorradfahren im Winter bei einem Wetter, von dem wir manchmal sogar im Sommer träumen?
Im BMW Motorrad Test-Camp Almeria sind noch wenige Restplätze frei: Racing auf dem grandiosen Circuito de Almeria, endloses Landstraßenballern über den griffigen Asphalt des Naturparks Cabo del Gata, oder gleich beides zusammen. Buchen, Koffer packen, den Flieger besteigen und kurz danach am Kabel ziehen.
Wir haben das schon gemacht und können es zum Volltanken der Motorradfahrerseele wirklich nur empfehlen: danach steckt man einen verregneten deutschen Sommer deutlich besser weg...
Sagt doch mal Hallo zu unserem neuesten Mitglied im FASTBIKE Team: Thilo Günther! Hier eine kleine Fahrerpräsentation mit Thilo onboard beim Fischereihafenrennen in Bremerhaven 2012.
Wir wünschen Euch alles Gute für das neue Jahr - viel Erfolg, Glück, Gesundheit und viele unvergesslich schöne Kilometer/Rennstreckenrunden.
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