Einmal scharf mit alles!
Daniel Rauh, Chef des Fast Bike Service in Mülheim/Ruhr, hatte sich für seinen Stand auf der letztjährigen Fighterama etwas einfallen lassen. Anstatt einfach nur rumzustehen und Aufkleber zu verteilen, beschloss er, das zu tun, was er sonst auch tut: schrauben. In diesem Fall allerdings eher Showschrauben. Rauh wollte die neu erworbene Yamaha YZF-R1 zerlegt auf die Messe transportieren und in zwei Tagen vor den neugierigen Augen der Fighterama-Besucher wieder zusammenstecken. Um der Sache aber halbwegs Sinn zu geben, sollte aus dem Serienbike ein echter Racer entstehen. Kein Showbike, sondern eins mit richtig Druck auf der Kurbelwelle.
RICO IN DER WELT DER GÖTTER
Wenn im novembrigen Europa der Rennbetrieb zur Ruhe gekommen ist, steigt die Roadracing-Elite dieser Welt in den Flieger und nimmt Kurs auf das chinesische Spielerparadies Macau. Der Guia Circuit, der berühmte Stadtkurs in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau, ist eine dieser Rennstrecken, die von den Engländern treffend „mental circuit“ genannt werden. Dies bedeutet in etwa, dass ein Fahrer nicht allein mit Technik, Fitness und Fahrkönnen gewinnen kann, sondern vor allem durch Mut, Entschlossenheit und Konzentration. Um es noch kürzer zu sagen: Grundausstattung sind die Eier und Nervenstärke eines tibetischen Yak-Bullens. Natürlich war auch Rico Penzkofer unter den Macau-GP-Startern, die von Valentino Rossi bei der TT 2009 als „Gods of Racing“ bezeichnet wurden.
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