05.03.2010

Einmal scharf mit alles!

Daniel Rauh, Chef des Fast Bike Service in Mülheim/Ruhr, hatte sich für seinen Stand auf der letztjährigen Fighterama etwas einfallen lassen. Anstatt einfach nur rumzustehen und Aufkleber zu verteilen, beschloss er, das zu tun, was er sonst auch tut: schrauben. In diesem Fall allerdings eher Showschrauben. Rauh wollte die neu erworbene Yamaha YZF-R1 zerlegt auf die Messe  transportieren und in zwei Tagen vor den neugierigen Augen der Fighterama-Besucher wieder zusammenstecken. Um der Sache aber halbwegs Sinn zu geben, sollte aus dem Serienbike ein echter Racer entstehen. Kein Showbike, sondern eins mit richtig Druck auf der Kurbelwelle.

ITALIENISCHER RASEN

Wenn es um heikle Momente auf der Rennstrecke geht, weiß jemand wie Graziano Rossi genau, wovon er spricht: „Wir nennen das im Italienischen ‚Equilibrio precario’“, sagt er, „diesen Moment, wenn man merkt, wie es einen aus der Kurve trägt, und man keine Ahnung hat, ob man da heil wieder rauskommt. Ein absolut erhebendes Gefühl!“ Gerade eben hatte der ehemalige 250cc Grand Prix Sieger und Vater des amtierenden Weltmeisters Valentino Rossi mal wieder so einen „heiklen“ Moment – auf einer Rennstrecke im Norden Italiens.

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